Auf Kurzbesuch in der Basilicata

Die fruchtbare Ebene von Teggiano mit Olivenhainen und Rebbergen führt nach Castelbuono, dem letzten Paese in Kampanien. Basilicata liegt genau zwischen Apulien und Kalabrien, für viele unbekannt, wohl zu Unrecht. Stattliche Höhenzüge, etwa der Pollino Nationalpark säumen sanfte Hügel und Täler. Man spürt jetzt den „wahren Süden“, die sanfte Luft, die singende Sprache, die duftenden Kräuter. Lagonegro ist ein herausgeputzter Touristenort, viele Ciclisti, fachsimpeln auf der Piazza, Blessuren bestaunen. In Papgeno-Montur begeben sie sich zum Pranzo, wir sind da Exoten mit unserer kärglichen Wurst-Käse-Brot Mahlzeit. Ab Lagonegro auf einem alten Bahntrassee hinunter, durch Tunnels nach Lauria ins Hotel Isola, alter Kasten ohne Warmwasser aus den 1970er Jahren, etwas renoviert 1990, einzige Gäste, surreal, Frühstück im leeren Saal „fai da te“! Thomas fühlt sich erneut schlecht, nach langem Werweissen weiter mit einer für Invalide erträglichen Kurzetappe nach Castelluccio Inferiore (Superiore klebt am Berg), wieder durch alte Bahntunnels, längster 2 Km, stockdunkel, diesmal mit Stirnlampe! Bald gibt‘s mehr zu erleben aus dem Süden!
Ciao, a doppo.

Schreibe einen Kommentar