Nach Süden nun sich lenken …

Man muss sie lieben, die Italos, sie sind so hilfsbereit und freundlich. Auch Iwan vom B&B in Serino. Nur: in der Restaurant-Empfehlung liegt er voll daneben, auch in der Fussdistanz dahin. Was soll‘s, morgens mit dem erstarkten Thomas über den Berg ins Valle Piana, die Straße wird gerade von der Natur zurückerobert. Und die Kläffer sind wieder unausstehlich! Dagegen hilft ein Stock, wie Christoph herausgefunden hat. Giffoni hat ein Filmfestival, weiß niemand bei uns! Aus der Ferne grüßen der Strand von Salerno und die gigantischen Plastikplantagen, unter denen das Bio-Gemüse von Migros & Co gedeiht. Bei Goethe (Italienreise) waren die noch nicht da. Durch die endlose Schwemmebene des Fiume Sele via Battipaglia( bester Buffalo Mozzarella) nach Eboli, Wirkstätte von Schiller (Gräfin Eboli). Etwas Kultur muss sein! Jetzt kränkelt Christoph, Ruhetag. Besuch des Museums „Operation Avalanche 1943“, Landung der Amis und Briten bei Salerno. Offenbar waren die blonden Deutschen bei den einheimischen Töchtern begehrt, gemäß Museumsdirektor. Jetzt geht‘s in den Cilento/Alburni Nationalpark, die Dolomiten Kampaniens, wie uns Michele, Waldarbeiter aus Postiglione sagt. Hinauf an den Rand des mächtigen Gebirgsklotzes nach Sicignano degli Alburni, zum B&B Vecchio Castagneto. Die Geschichte Donatos und seiner Familie ist eine Story für sich, darüber später.
Ciao Cari, schön, dass ihr immer dabei seid! A doppo!

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