





Kampanien, bella Napoli, der Süden, il sole. Denkste! Nach Telese Terme, dem etwas verschlafenen Thermalstädtchen am Rand der Appennin-Hügel mogeln wir uns zwischen Wolken und Schauern durch. Kaum dort angekommen, schüttet es aus Kübeln. Zuflucht im leidlich renovierten, etwas skurril anmutenden Grand Hotel (60€ die Nacht), wo der Gottkönig Vittorio Emmanuele Auferstehung feiert. Unsere Bikes stehen gleich neben dem Eingang zu „Happy Days“, einer Ausstellung der Schweizer Kosmetikfirma Just für mittelalterliche Damen. Schöner Kontrast im sonst blutleeren Ambiente. Nachts fällt der Himmel auf die Erde, Hagel und Wolkenbrüche. Der geschniegelte General Manager staunt ob unserem Vorhaben, passt wohl nicht ganz in seine Welt! Christoph lässt sich gerade noch von seiner grandiosen Idee abbringen, mit dem Bike die edle Marmortreppe vor dem Hotel runter zu fahren. Das Wetter verheisst weiterhin nichts Gutes, Starkregen und Sturmböen. Kopf runter und durch, nach Montesarchio, komplett durchnässt und halb erfroren zur Pizza bei „Il Cuore di Napoli“, passt! Schönes Agriturismo „La Vista del Taburno“, die Vista muss man sich noch mit 100 Höhenmetern verdienen. Folgetags klart es auf, nichts wie weiter durch die schönen, mit Eichen und Kastanien bewaldeten Appenninhügel, wieder an die 1000Höhenmeter im ewigen Rauf und Runter. Serino ist das Ziel, etwas südlich von Avellino, unspektakuläre Provinzhauptstadt. Nachts dann der Rückschlag: Thomas kotzt. War die tägliche Anstrengung zu viel? Erholung. Es braucht zwei Tage. Christoph macht eine Wanderung in den nahen Naturpark. Dienstags weiter Richtung Eboli.
Qui va piano…! Ciao cari, a doppo.
Ciao Pazzi
Salutatione e tanti auguri, una pazza!