Ab ins Mezzogiorno

Nach dem morgendlichen Schwatz mit Hotelier Corradetti & Sohn, die sich blumig über Gebühren, Steuern und Preise beklagen, wenden wir uns Molise und damit dem Mezziogiorno zu. Südliche Wärme begleitet uns nach Venafro, einem Provinzkaff am Ende einer der riesigen Ebenen inmitten der Berge. Unterwegs wartet harte Arbeit auf ruppigen Waldwegen und durch Bergrutsche, wo der Weg schon mal im Macchia Dickicht endet, Zeckenalarm! Nicht endender Wortschwall der herzlichen Zimmerwirtin im lokalen Slang. Willkommen im Süden! Neapel ist nicht weit, aber mit denen will man nichts zu tun haben. Der nächste Tag wird Regen und Gewitter bringen. Wir fahren daher nur 30 Km nach Marzanello, wo die San Marzano Tomaten herkommen, und pflegen am Nachmittag unsere ramponierten Glieder. Man ist eben doch nicht mehr 20! Heute haben wir was zu feiern: 1000 Km sind geschafft.
Bravi, bravi, a doppo, cari!

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Urs Sandmeier

    Hallo Thomas u Christoph super was ihr da leistet herzliche Gratulation und weiterhin viel Durchhaltevermögen, trotzdem auch viel Spass, hoffentlich gutes Wetter. Grüsse z.zt. aus dem Allgäu
    Urs Sandmeier HSC Fan, SAC Aarau

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