Arrivati!!

Am 44. Tag unseres Abenteuers, kurz nach dem schweißtreibenden Aufstieg vom Küstenstädtchen Palmi, öffnet sich erstmals der Blick auf den Stretto und die Küste Siziliens, ein erlösender Moment! Tags zuvor waren wir noch in Paravati, einem Provinzkaff, wo es gemäß Franco aus Pizzo „nichts als Olivenbäume gibt“. Weit gefehlt, denn dort steht eine gigantische Erlöserkirche, und man findet das Mausoleum der Mystikerin Natuzza Evolo, deren Prozess zur Seligsprechung 2019 eingeleitet wurde. Auch in der Dorfbar Mimmos erstarrt man ob ihr in Ehrfurcht; der aus Paris mit seiner spirituellen Kumpanin angereiste Carmelo (stammt aus der Gegend) berichtet, dass Natuzza ihm regelmäßig nachts erscheint. Trotz all dieses spirituellen Nebels verläuft der Abend feuchtfröhlich mit weltlichem Spiritus. Man reibt sich die Augen: wie kann es sein, dass man religiöse Protzbauten finanziert, während das Volk rumdherum darbt? Nichts gelernt seit dem Mittelalter! Der Abschied vom rührigen Mimmo und seiner Frau fällt nicht leicht. Schnurstracks fahren wir nach Palmi, und tags darauf wollen wir unser großes Ziel Reggio Calabria via Küste erreichen. Auf dem Weg dahin müssen noch dschungelähnliche Strecken umgangen werden, auf der Bahntrasse der FS, was uns den Zorn eines pflichtbewussten Bähnlers einträgt. Dann ist der Weg aber frei an die Straße von Messina, die wir in RC nach fast 1’900Km erreichen. Erstmals den Erfolg genießen und ausspannen, in der Gewissheit, am kommenden Morgen nicht wieder in die Pedalen treten zu müssen (dürfen). Vielleicht berichten wir noch ein wenig über die Rückreise via Palermo und die Fähre nach Genua, aber das werden wir noch sehen. Euch allen schon mal ein großes Dankeschön für euer Interesse, und hoffentlich „a presto“, bei anderer Gelegenheit! 

Ciao Cari, Christoph & Thomas

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Das Ziel naht!

Seit 42 Tagen sind wir nun unterwegs. Unter der bereits sommerlichen Sonne des Südens bewegen wir uns durch Kalabrien. Das Gras wird zunehmend braun, die Landschaft karger. Sie verliert ebensowenig an Faszination wie die Herzlichkeit der Menschen! Weiterhin beeinträchtigt durch Erkältungen wählen wir die einfachste Route, sie führt über den Berg im dichten Saharastaub (tut unserem Husten gut!) nach Amantea ans Tyrrhenische Meer, vorbei an stillgelegten Treibhausprojekten, anschubfinanziert durch die EU. In Brüssel weiß kaum jemand davon. Anyway! Jetzt nach Süden, der Küste entlang, menschenleere Sandstrände (wie mag es hier im Sommer aussehen?), verwaiste Tourismus-Infrastruktur, mit dem Lineal gezogene Küstenstraßen. Es grüssst der Aeroporto Lamezia, da ist nix los, außer eine einsame Ryanair-Maschine scheint sich dahin verirrt zu haben. Die Iren fliegen überall hin! Unterwegs gesellt sich Adrian aus Flandern zu uns, er umrundet den Stiefel in drei Monaten mit dem Gravel Bike. Gemeinsam erreichen wir auf der brandgefährlichen Hauptstraße SS18 (Strada Statale) das malerische Küstenstädtchen Pizzo, Hochburg des Thunfischfangs, und bereits im Mai von den Deutschen einverleibt. Allerhand Touristennepp, und ein paar Einheimische feiern den Scudetto von Internazionale (Sommer, il migliore portiere!). Zu Gast bei Franco Feroleto und seiner moglie Teresa, Berufsköchin. Grandioser Familienanschluss im Palazzo-ähnlichen Gemäuser. Hobby-Historiker erzählt aus napoleonischen Zeiten und deren Bewandtnis für seine Familie, im repräsentativen Treppenhaus prangt das Familienwappen. „Ich bin kein Nobile, die kamen von der Mutterseite. Raffiniertes Essen in der Locanda Toscano, während die Tiffosi von Inter Feuerwerk abbrennen. Niemand weiß, wie sie dieses bezahlen, „diese Typen sind alle arbeitslos“, meint der Kellner lakonisch. Nun geht‘s rasant in die letzte Etappe nach RC. Später mehr!
Ciao cari, a doppo!

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Kalabrien ruft!

Bald ist es soweit: in Kürze tragen uns die Bikes nach Kalabrien, einer der wohl mystischsten Regionen Italiens. Das Internet ist voller Artikel über die „Ndrangheta“, die lokale Mafia. Das kümmert uns wenig, denn es locken (endlich) frühsommerliche Sonnentage und eine bezaubernde Natur. Es soll auch großartige Sandstrände geben. Im Sommer schippern die europäischen Billig-Airlines Badetouris nach Lamezia. Aus Castellucio geht es steil über den Rücken des Pollino-Nationalparks. Das Surren von hinten kündigt einen E-Biker an, mehr oder weniger locker zieht der Deutsche mit einem lässigen „Ciao“ vorbei. Was soll man darauf antworten? Nichts! Nach dem Pass gibt es einen Halt im B&B und Biker-Treffpunkt des Parks namens „Catasta Pollino“. Sieht aus wie eine Scheiterbeige. Wir verlassen die Basilicata, Morano Calabro thront auf dem Berg, unser B&B heißt „Al Castello“, zuoberst auf dem Berg. Hier leiern die Frauen in der Kirche „Prega per noi“. wo sind die Männer? Mittelalter im 21. Jahrhundert. Von Morano Gewaltstour von 84Km nach Cosenza, begleitet von drei Schlauchwechseln an Thomas‘ Bike. Christoph lacht, fährt schlauchlos. Nudelfertig in Cosenza, abends Essen und dann ins Bett. Ruhetag in Kalabriens drittgrößter Stadt. Begegnung mit dem 88jährigen Maler Giuseppe Filosa in seiner „Bottega d‘Arte“ am Domplatz. „Qui si vende la fortuna“, ist auf den Karton gemalt. Die Neustadt Cosenzas ist aufgehübscht und abends ist alles auf der Straße, auch die Wahlkämpfer der „Cinque Stelle“. Das Centro Storico ist dreckig und heruntergekommen, die Begüterten leben nicht dort! Thomas‘ Erkältung wegen gibt es tags darauf eine Kurzetappe, über die Hügel unweit der Autobahn nach Malito ins praktisch leere Palace Hotel Savuto, 70€, um Missverständnissen vorzubeugen. Jetzt kratzt auch Christoph‘s Hals. Weiterreise je nach Gesundheitszustand. Genug für heute! 

Ciao cari, a presto!

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Auf Kurzbesuch in der Basilicata

Die fruchtbare Ebene von Teggiano mit Olivenhainen und Rebbergen führt nach Castelbuono, dem letzten Paese in Kampanien. Basilicata liegt genau zwischen Apulien und Kalabrien, für viele unbekannt, wohl zu Unrecht. Stattliche Höhenzüge, etwa der Pollino Nationalpark säumen sanfte Hügel und Täler. Man spürt jetzt den „wahren Süden“, die sanfte Luft, die singende Sprache, die duftenden Kräuter. Lagonegro ist ein herausgeputzter Touristenort, viele Ciclisti, fachsimpeln auf der Piazza, Blessuren bestaunen. In Papgeno-Montur begeben sie sich zum Pranzo, wir sind da Exoten mit unserer kärglichen Wurst-Käse-Brot Mahlzeit. Ab Lagonegro auf einem alten Bahntrassee hinunter, durch Tunnels nach Lauria ins Hotel Isola, alter Kasten ohne Warmwasser aus den 1970er Jahren, etwas renoviert 1990, einzige Gäste, surreal, Frühstück im leeren Saal „fai da te“! Thomas fühlt sich erneut schlecht, nach langem Werweissen weiter mit einer für Invalide erträglichen Kurzetappe nach Castelluccio Inferiore (Superiore klebt am Berg), wieder durch alte Bahntunnels, längster 2 Km, stockdunkel, diesmal mit Stirnlampe! Bald gibt‘s mehr zu erleben aus dem Süden!
Ciao, a doppo.

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Die Queen und Laurel & Hardy in Kampanien

Man hat moniert, wir seien in Verzug mit den Berichten. Das ist einerseits schön, weil sie offenbar gelesen werden. Aber wir sind ja auch hier, um zu radeln, da fehlt ab und zu die Zeit! 

Weg von Donato und seinen Famiengeschichten(die kommen dann in unserem Buch!) hinein in den mächtigen Cilento/Alburni Naturpark, hoch, hoch,hoch, bisweilen schieben, bis auf 1300m durch lauschige Kastanien- und alte Buchenwälder. Oben steht ein Observatorium. Wieder steil hinunter nach Corleto Monforte ins B&B La Veduta, Hangsicht. Nachtessen reserviert im Terra Nostra, empfohlen durch Waldarbeiter Michele (Leser erinnern sich). Das liegt leider ca 4 Km außerhalb. No worry, die Vermieterin organisiert einen Chauffeur, ihren Neffen Gianni, der will nur Englisch sprechen, in Luton bei London aufgewachsen. Purer Zufall: der Schuppen gehört ihm! Ein ausgebautes Hotel im Country Stil mit integriertem Bauernhof. Gianni ist eine Nummer für sich, Tattoos auf den Oberschenkeln von der Queen und Laurel & Hardy. Ci vediamo, Gianni, du kommst ins Buch! Tags darauf weiter im Park zur Schlucht des Flüsschens Sammara, etwas Maggia Romantik, kostet uns 200 Höhenmeter. Dahin kommt man auf der wegen Bergsturzgefahr offiziell gesperrten Straße, über die angeblich höchste Brücke Europas (imposant, aber leichte lateinische Übertreibung), kümmert hier niemanden, Friedhof gleich ums Eck. Nach dem Bergnest Sacco noch das Dessert auf den Pass hoch, oben Begegnung mit Subaru mit Schwyzer Kennzeichen-kein verirrter Bergbauer, sondern emigrierter Einheimischer mit Heimweh! Rasante Talfahrt im mit Ginster bewachsenen Tal, das Bimmeln der Kuhglocken erinnert an die ferne Heimat. Wird man darob sentimental? Unten wartet erneut eine riesige Ebene, Teggiano, Unterkunft bei Privatleuten, sich mit den Zimmern Zuverdienst machen. Würde die Hausfrau für uns kochen? Fehlanzeige, sie hasst kochen, das wär‘s dann puncto Mammas und Nonnas und ihre Kochkünste. Romantiker sterben nicht aus! Auf bald, wir müssen alles aufarbeiten!
Ciao, Cari!

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Nach Süden nun sich lenken …

Man muss sie lieben, die Italos, sie sind so hilfsbereit und freundlich. Auch Iwan vom B&B in Serino. Nur: in der Restaurant-Empfehlung liegt er voll daneben, auch in der Fussdistanz dahin. Was soll‘s, morgens mit dem erstarkten Thomas über den Berg ins Valle Piana, die Straße wird gerade von der Natur zurückerobert. Und die Kläffer sind wieder unausstehlich! Dagegen hilft ein Stock, wie Christoph herausgefunden hat. Giffoni hat ein Filmfestival, weiß niemand bei uns! Aus der Ferne grüßen der Strand von Salerno und die gigantischen Plastikplantagen, unter denen das Bio-Gemüse von Migros & Co gedeiht. Bei Goethe (Italienreise) waren die noch nicht da. Durch die endlose Schwemmebene des Fiume Sele via Battipaglia( bester Buffalo Mozzarella) nach Eboli, Wirkstätte von Schiller (Gräfin Eboli). Etwas Kultur muss sein! Jetzt kränkelt Christoph, Ruhetag. Besuch des Museums „Operation Avalanche 1943“, Landung der Amis und Briten bei Salerno. Offenbar waren die blonden Deutschen bei den einheimischen Töchtern begehrt, gemäß Museumsdirektor. Jetzt geht‘s in den Cilento/Alburni Nationalpark, die Dolomiten Kampaniens, wie uns Michele, Waldarbeiter aus Postiglione sagt. Hinauf an den Rand des mächtigen Gebirgsklotzes nach Sicignano degli Alburni, zum B&B Vecchio Castagneto. Die Geschichte Donatos und seiner Familie ist eine Story für sich, darüber später.
Ciao Cari, schön, dass ihr immer dabei seid! A doppo!

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„Just Happy Days“ in Kampanien

Kampanien, bella Napoli, der Süden, il sole. Denkste! Nach Telese Terme, dem etwas verschlafenen Thermalstädtchen am Rand der Appennin-Hügel mogeln wir uns zwischen Wolken und Schauern durch. Kaum dort angekommen, schüttet es aus Kübeln. Zuflucht im leidlich renovierten, etwas skurril anmutenden Grand Hotel (60€ die Nacht), wo der Gottkönig Vittorio Emmanuele Auferstehung feiert. Unsere Bikes stehen gleich neben dem Eingang zu „Happy Days“, einer Ausstellung der Schweizer Kosmetikfirma Just für mittelalterliche Damen. Schöner Kontrast im sonst blutleeren Ambiente. Nachts fällt der Himmel auf die Erde, Hagel und Wolkenbrüche. Der geschniegelte General Manager staunt ob unserem Vorhaben, passt wohl nicht ganz in seine Welt! Christoph lässt sich gerade noch von seiner grandiosen Idee abbringen, mit dem Bike die edle Marmortreppe vor dem Hotel runter zu fahren. Das Wetter verheisst weiterhin nichts Gutes, Starkregen und Sturmböen. Kopf runter und durch, nach Montesarchio, komplett durchnässt und halb erfroren zur Pizza bei „Il Cuore di Napoli“, passt! Schönes Agriturismo „La Vista del Taburno“, die Vista muss man sich noch mit 100 Höhenmetern verdienen. Folgetags klart es auf, nichts wie weiter durch die schönen, mit Eichen und Kastanien bewaldeten Appenninhügel, wieder an die 1000Höhenmeter im ewigen Rauf und Runter. Serino ist das Ziel, etwas südlich von Avellino, unspektakuläre Provinzhauptstadt. Nachts dann der Rückschlag: Thomas kotzt. War die tägliche Anstrengung zu viel? Erholung. Es braucht zwei Tage. Christoph macht eine Wanderung in den nahen Naturpark. Dienstags weiter Richtung Eboli.
Qui va piano…! Ciao cari, a doppo.

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Ab ins Mezzogiorno

Nach dem morgendlichen Schwatz mit Hotelier Corradetti & Sohn, die sich blumig über Gebühren, Steuern und Preise beklagen, wenden wir uns Molise und damit dem Mezziogiorno zu. Südliche Wärme begleitet uns nach Venafro, einem Provinzkaff am Ende einer der riesigen Ebenen inmitten der Berge. Unterwegs wartet harte Arbeit auf ruppigen Waldwegen und durch Bergrutsche, wo der Weg schon mal im Macchia Dickicht endet, Zeckenalarm! Nicht endender Wortschwall der herzlichen Zimmerwirtin im lokalen Slang. Willkommen im Süden! Neapel ist nicht weit, aber mit denen will man nichts zu tun haben. Der nächste Tag wird Regen und Gewitter bringen. Wir fahren daher nur 30 Km nach Marzanello, wo die San Marzano Tomaten herkommen, und pflegen am Nachmittag unsere ramponierten Glieder. Man ist eben doch nicht mehr 20! Heute haben wir was zu feiern: 1000 Km sind geschafft.
Bravi, bravi, a doppo, cari!

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Im Herzen der Abruzzen

Amatrice, Albergo Diffuso, nur noch ein Zimmer. Christoph zeltet im Vorgarten! Der Hotelhund bellt mitten in der Nacht das Zelt an. Wie soll er auch dieses komische Tier kennen? Am Morgen steil den Hügel hinauf, bald wird das Strässchen ein Schlammloch. Augen zu und durch! Schleunigst ins Tal, nach L‘Aquila, dem Abruzzen-Hauptort, seit dem Beben 2009 mit Berlusconi-Hilfe hübsch hergerichtet. Über Nacht im Canadian Hotel, was für ein Name für L‘Aquila? Hässlicher, stilloser Betonbunker à la DDR, aber günstig! Nächstes Ziel: Popoli Terme, tief in den Abruzzen. Nach langer Irrfahrt finden wir das Airbnb. Sonntag: Bike Rennen in Popoli. Die hübsche sonnenbebrillte Polizistin will uns bei der Absperrung nicht in den Alimentari lassen. Ordnung muss sein. Auf der Hauptstraße Richtung Neapel, ein Horror, tonnenweise tostesterongeschwängerte Töfffahrer. Erlösung in Sulmona, einem lebendigen Provinzstädtchen. Unsere voll bepackten Bikes werden bestaunt. Kommentar eines älteren Herrn: voi siete Pazzi! Was wir ja auch sind. Durchs malerische Val Pescara ins Gebirgsdorf Pettorano sul Gizio, carino. Morgens mit Elan 700m hoch durch den Wald. Unvermittelt Begegnung mit zwei strammen Berner Wandermeitschi, Schwestern, die eine wohnt seit 40 Jahren in Isernia. Amore! Roccapia, Felsnest, benamst nach der Tochter von König Vittorio Emmanuele. „Vecchia storia“, sagt der Barbesitzer lakonisch. Oben am Fels thront ein Säulenheiliger, man scheint dem göttlichen Schutz nicht zu trauen, ein Drahtnetz ist gut, sicher ist sicher. Durchs endlose Hochtal auf der mörderischen Schnellstraße SS17 nach Castel del Sangro, an der Grenze zur Molise. 
Ciao Cari, Civediamo nel sud!

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Wenn nur der Frühling käme!


Die Monti Siblllini, das Dörfchen Castelluccio, der Gran Piano, sie sind weiterhin fest in Winters Hand. Dort, wo sonst Blumen blühen, ist es eisig kalt, und es fällt immer wieder Schnee. Wir nutzen dies für einen Ruhetag, unseren kurz behosten Beinen gönnen wir Schonung. Abhängen und etwas die Beine vertreten. Auch das auf einem Hügel in der riesigen Ebene thronende Castellucccio wurde vor acht Jahren hart vom Beben getroffen. Wiederaufbau? Na ja! Am Donnerstag soll es etwas besser sein, also los, aber immer noch unter Null. Durch die Ebene zum Pass, der ins hoffentlich wärmere Tal führt, auf halber Strecke auf schönem Trail durch den Wald. Unten weitere Dörfchen, das Beben machte dort ganze Sache. Pescara del Tronto, alles weg, außer ein Kinderspielplatz mit T-Shirts, die an die Toten erinnern. Rasch weiter nach Amatrice, einst Zentrum des Wandertourismus in den Abruzzen. Der historische Kern: eine Mondlandschaft, etliche Projekte des Wiederaufbaus. Alles ist weg, außer die Kirchen, deren Ruinen werden gesichert. Der Herrgott dankt!

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